50 € im Semester - was bedeutet dies eigentlich für den "Durchschnitts-Studierenden"? Dazu haben wir uns mal die Sozialerhebung des Deutsches Studentenwerk angesehen und die Zahlen zu den Einnahmen und Ausgaben der Studierenden analysiert.

Ein Studierender verfügt dabei über Einnahmen von 918 €. Davon gehen im Schnitt 323 € für die Miete weg, was wir hier als Fixkosten von dem frei verfügbaren Geld abziehen, bleiben also noch 595 €. Dazu müssen Studierende der Universität des Saarlandes sowieso schon einen recht hohen Semesterbeitrag bezahlen, der zur Zeit 224 € im Semester oder 37,34 € im Monat beträgt. Zum Wintersemester 18/19 steigt der Beitrag nun um 3 € für das Semesterticket und um 50 € für die Verwaltungsgebühr. Dies bedeuet 277 € oder 46,17 €. Ein Studierender muss also nun statt 6,3 % seines "freien" Einkommens 7,7 % davon ausgeben überhaupt studieren zu dürfen. Klingt zwar erstmal nicht viel, aber zusammengenommen ist dies ein Anstieg der Kosten von 23,6 %. Dann ist noch kein Essen gekauft oder kein Lehrbuch zulegt.

Schaut euch doch selbst mal die Zahlen an, wenn ihr eine ruhige Minute habt. Für uns ist eine weitere Quelle der Motivation für euch zu kämpfen und diese Verwaltungsgebühr so schnell wie möglich wieder abzuschaffen!

http://www.sozialerhebung.de/download/21/Soz21_zusammenfassung.pdf

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Wir sind fassungslos! Der Senat hat für die Einführung der Verwaltungsgebühr gestimmt! Die Universität hat sich damit auf einen Schlag großer Attraktivität beraubt und gibt ihren bestehenden Studierenden Angst um ihre soziale Existenz. Wir verurteilen diese Kurzsichtigkeit von Senat und Universitätsleitung aufs Schärfste!

Wir werden nicht untätig bleiben und alles daran setzen, dass kein Studierender darunter zu leiden hat. Als Beispiel seien Studierende mit Kind, Studierende, die ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren müssen oder Studierende, deren Studium sich wegen Krankheit verzögert hat, genannt. Diese dürfen keinesfalls zusätzlich belastet werden. Die Studierenden leiden bereits jetzt unter dem anhaltenden Abbau der Qualität von Lehre und Studium. Eine zusätzliche nun entstehende finanzielle Belastung von 100 € pro Jahr erachten wir für untragbar!

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Wir sind hier! Wir sind laut! Weil man uns die Bildung klaut!

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Wir sind traurig und bestürzt, dass in unserem Bundesland Gelder für sozialen Wohnungsbau allgemein zweckentfremdet werden und nicht genutzt werden um den sozial schwachen Studierenden bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen. Im Gegenteil: Wir Studierenden sollen zusätzlich bezahlen um die Uni zu erhalten.

AI wird sich aber auch davon nicht unterkriegen lassen - wir kämpfen für euch weiter für neue Wohnheimplätze! Das Land kann und muss dafür Gelder bereitstellen!

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Wir stehen für euch am Campus Center! Kommt vorbei! <3

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Der AStA sucht wieder engagierte Studierende oder die, die solche werden wollen - meldet euch 🙂

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Wir waren heute im Café de Paris und haben (bei leckeren Flammkuchen) unsere Aktionen für das nächste Semester geplant! Wenn du Lust hast auf bunte, konstruktive und gute Hochschulpolitik, schreib uns doch einfach eine Nachricht! 🙂

Auf dem Foto mit dabei sind unsere Referentin für Studienqualität und Nachhaltigkeit, unsere beiden ReferentInnen für Internationale Studierende, unser Referent für Politische Bildung, der ehemalige AStA-Vorsitzende, StupistInnen und Neulinge 🙂

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WIr freuen uns sehr darüber!!! Danke an alle die so intensiv in den letzten Wochen für diesen Erfolg gearbeitet haben. Noch ist es zwar nicht vorbei, aber erstmal können wir uns einfach mal freuen!

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Die Aktiven Idealisten unterstützen den Protest und machen nach der Demo vor dem Senat natürlich auch bei dieser Aktion mit!

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